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9. Dezember 2005

Studierende rittern um Preise für „Architektur für den TU-Alltag“

Preisverleihung zum Eichholzer Wettbewerb 2005

Ein Ideenwettbewerb in Erinnerung an einen berühmten Absolventen: Zum sechsten Mal lud die Fakultät für Architektur der TU Graz ihre Studierenden ein, für den „Eichholzer Wettbewerb“ Arbeiten einzureichen. Die Gewinner werden am Dienstag, den 13. Dezember 2005, bekannt gegeben. Wir laden alle Vertreterinnen und Vertreter der Medien herzlich zur Preisverleihung ein.

„Architektur für den TU-Alltag“ lautet das diesjährige Thema des Wettbewerbs. Der Auftrag an die Studierenden: Der Entwurf einer Erfrischungsecke für die TU Graz, die zum Treffpunkt für Studierende und Lehrende werden kann - auch Architekt Eichholzer hatte einst einen Erfrischungsstand für das Grazer Kaufhaus Kastner und Öhler entworfen. Die fiktive Bar kann dabei an einem beliebigen Ort innerhalb des TU Geländes entstehen. Auch mobile Konzepte sind willkommen, bei denen etwa der Platz beliebig wechseln kann. Der Projektidee, einen entsprechenden Ort der Kommunikation zu schaffen, folgten 28 Studierende, insgesamt wurden 18 Arbeiten eingereicht. Eine Jury mit Vertretern der Fakultät und externen Architekten wählt daraus die drei besten Projekte aus. Die Preise - insgesamt 6.600 Euro, die von der Eichholzer-Stiftung der Stadt Graz finanziert werden - übergibt kommende Woche Kulturstadtrat Werner Miedl.

Der Eichholzer-Förderungspreis soll einerseits die Verbundenheit der Stadt Graz und der TU Graz mit Herbert Eichholzer symbolisieren sowie andererseits die verantwortungsbewußte Auseinandersetzung der Architekten mit den Strömungen der Zeit im Sinne Eichholzers fortführen. Die Veranstaltung wird in diesem Jahr vom Institut für Städtebau organisiert.

Herbert Eichholzer wird 1903 in Graz geboren. Von 1922 bis 1928 studiert er an der damaligen „Technischen Hochschule Graz“ Architektur. Zahlreiche Bauten, aber auch Möbel und Interieurs in mehreren europäischen Staaten gehen auf ihn zurück. 1935 erhält er gemeinsam mit Viktor Badl den Staatspreis der Grazer Sezession. 1938 emigriert Eichholzer nach Paris und engagiert sich vermehrt gegen den Nationalsozialismus. Im Jänner 1943 wird er wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ in Wien hingerichtet.

Zeit: Dienstag, 13. Dezember 2005, Beginn: 18 Uhr
Ort: TU Graz, Rechbauerstraße 12, Hörsaal 2 (Tiefparterre


Rückfragen:
Mag. Alice Senarclens de Grancy
Email: alice.grancy@TUGraz.at
Tel.: 0316 873 6006
Mobil: 0664 60 873 6006

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