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25. Februar 2008

Roboter als „Dancing Stars“:
Österreichs Schüler spielen um Qualifikation für RoboCup-Europameisterschaft

Premiere für RoboCupJunior-Event am 1. März 2008 an der TU Graz

Sie tanzen zu Hip Hop, Mozart oder treten als Band auf: Beim „dance“-Bewerb im Rahmen des ersten österreichischen RoboCupJunior-Turniers am Samstag, dem 1. März 2008, an der TU Graz sind der Kreativität der Teilnehmer bei der Gestaltung der Auftritte ihrer „Dancing Stars“ keine Grenzen gesetzt. Mit der Fußball-Disziplin „soccer“ bieten die Robotik-Jugendbewerbe aber auch Spannung für Sportfreunde. Etwas ernster geht es im dritten, dem so genannten „rescue“-Bewerb zu: Hier werden Situationen nachgestellt, bei denen die Roboter Unfallopfer finden müssen. Insgesamt haben sich 160 Schülerinnen und Schüler im Alter von 10 bis 19 Jahren angemeldet. Die besten Teams qualifizieren sich für die Europameisterschaften in Hannover im April. Wir laden alle Vertreterinnen und Vertreter der Medien herzlich zur Veranstaltung ein.

RoboCup macht Spaß, ist aber weit mehr als Unterhaltung: Robotik ist ein komplexes Forschungsfeld, das die Wissenschafter vor große Herausforderungen stellt. Erstmals gibt es nun für den österreichischen Robotik-Nachwuchs Gelegenheit, sein Können unter Beweis zu stellen. „Mit den Junior-Bewerben bringen wir den Schülerinnen und Schülern den Umgang mit Robotern spielerisch näher und nehmen ihnen Berührungsängste mit Ingenieur- und Naturwissenschaften“, erklärt Gerald Steinbauer vom Institut für Softwaretechnologie der TU Graz, der die RoboCup-Aktivitäten in Österreich koordiniert. Die Jugendlichen lernen in der Vorbereitung auf die Bewerbe an den Schulen Programmieren und andere technische Grundkenntnisse.

Im RoboCupJunior gibt es drei Ligen: Im „dance“-Wettbewerb zeigen ein oder mehrere Roboter eine Tanzperformance. Im „soccer“-Bewerb spielen die Roboter Fußball. Gekickt wird allein oder zu zweit auf einem normierten Fußballfeld. Ein spezieller Ball, der ähnlich einer Fernbedienung infrarotes Licht aussendet,
ersetzt das runde Leder. Im „rescue“-Bewerb geht es um das rasche Finden und Identifizieren von Opfern nach Katastrophen. Dabei werden mögliche Szenarien nachgebaut, in denen sich der Roboter zurechtfinden muss, um eine Person - im Bewerb eine Attrappe - aufzuspüren. „Die Schüler verfolgen in der Vorbereitung auf die Bewerbe sehr motiviert ein gemeinsames Ziel und trainieren so neben dem technischen Wissen auch ihre Teamfähigkeit“, schließt Steinbauer. Die 36 angemeldeten Mannschaften beim ersten österreichischen Robotik-Nachwuchsturnier kommen aus der Steiermark, Kärnten und Wien.

Austria RoboCupJunior Tournament
Termin:
Samstag, 1. März 2008
Ort: TU Graz, Inffeldgasse 16c, Parterre

Programm:
9.00 - 12.00 Vorrunden
13.00 - 13.30 Eröffnung
13.30 - 16.00 Finalrunden
16.00 - 17.00 Siegerehrung

Linktipp:
http://www.robocupjunior.at/rcj08

Rückfragen:
Dipl.-Ing. Dr.techn. Gerald Steinbauer
Institut für Softwaretechnologie
RoboCup-Koordinator für Österreich
Email: steinbauer@ist.tugraz.at
Mobil: +43 (0) 664 52 80 759

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