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11. Mai 2001

Task Force zum Thema "Sichere technische Verwertung von Tiermehl"

TU Graz als "schnelle Eingreiftruppe" im Dienste der Gesellschaft

Subtitel

Die Technische Universität Graz hat sich zum Ziel gesetzt, mit ihrem umfassenden Know-how zur Lösung von Fragestellungen aus Anlass von aktuellen gesellschaftspolitischer Ereignissen beizutragen. Ein solches Problem stellt im Moment die sichere Verwertung von Tiermehl im Rahmen der europaweit laufenden Diskussion über BSE und Maul-und Klauenseuche dar.

Folgende Probleme, die der breiten Bevölkerung gar nicht bewusst sind, ergeben sich bei der Verwertung von Tiermehl:


Im Falle einer thermischen Nutzung (Verbrennung): ·
+bei 600 oC total veraschte Proben lösten bei 5 von 35 Versuchstieren die Krankheit wieder aus, während die Krankheit nach Veraschung bei einer Temperatur von 1000 oC nicht mehr auftrat! ·
+Problematik der Abgasreinigung durch hohe Mengen an Stickoxiden im Abgas ·
+Hohe Kosten, für Europa werden etwa 3 Mrd. Euro (ATS 41,3 Mrd.) jährlich angegeben

Im Falle einer Lagerung: ·
+eine Lagerung der Ausgangsstoffe (Schlachtabfälle, Tierkadaver) ist weitgehend ausgeschlossen, weil neben der Kontamination mit Mikroorganismen (Bakterien, Pilze, Viren) vor allem auch davon auszugehen ist, dass möglicherweise auch andere Krankheitserreger (Prionen) enthalten sein könnten.
·+bei unsachgemäßer oder fehlerhafter Herstellung von Tiermehl können zusätzlich aber noch immer extrem hitzeresistente Krankheitserreger vorhanden sein.

In beiden Fällen sind nunmehr Vektoren bekannt (Fliegenlarven, Milben), welche die Krankheiten weiter verbreiten können.
Für die einzurichtende Task Force ergibt sich daher die Aufgabenstellung möglichst kurzfristig (Rahmenzeit: 3 Monate) sichere, ökonomisch und ökologisch vertretbare Technologien für die Verwertung von Tierkörpern beziehungsweise Schlachtabfällen vorzuschlagen. Der Rektor der TU Graz hat aus den Mitarbeitern verschiedener Technologie- und Grundlageninstitute der TU Graz ein Expertenteam zusammengestellt, welches sich mit Nachdruck der Entwicklung von Technologien zur sicheren technischen Verwertung von möglicherweise kontaminiertem Tiermehl beschäftigt.

Rückfragen:
Ao.Univ.-Prof. Gerhart Braunegg
Email: haager@biote.tu-graz.ac.at
Tel: 0316 873 8412

 

Artikeltext
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Zeit: Montag,1.1.2004, ab 9h
Ort: TU Graz, Petersgasse 16 (Physikgebäude, Hörsaal P1
Info: unter http://www.cis.tugraz.at/info

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